Diesmal entführt Sie unsere Kräuterexpertin Elisabeth Moser entlang von Bachufern und Gräben hin zu einer ganz besonderen Pflanze, einer echten Königin, der Königin der Wiesen: Mädesüß. Entlang von Wasserläufen, dort wo das herrlich duftende Mädesüß wächst, ist der Boden feucht, aber sehr nährstoffreich und ökologisch sehr wertvoll (weil dort selten gemäht wird). Woher der Name kommt, weiß man nicht so genau … von süßen Mädchen? Oder weil man dieses Gewächs früher dem Met beigegeben hat, um ihn zu aromatisieren („Metsüße“)? Im Englischen heißt es „Meadow Sweet“ (Wiesensüß). Der Duft der filigranen Blüten ist unverwechselbar betörend, süßlich, honigartig.

Sie war bereits in Druidenzeiten ein wichtiges Heilkraut … oder besser gesagt ein heiliges Kraut und hat außerdem einem bekannten Medikament ihren Namen verliehen. Doch die Wiesenkönigin ist nicht nur Heilpflanze, sondern auch ein (nicht nur von mir) gerne verwendetes Räucherkraut … und wer von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, gerne räuchert, der sollte Mädesüß unbedingt einmal ausprobieren.

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