Zur Osterzeit gehört in der katholischen Kirche traditionell das Binden eines Palmbuschens. Am Palmsonntag – eine Woche vor Ostern – wird dem Einzug Jesu in Jerusalem gedacht. Gefeiert wird dieser Tag mit Palmweihe und Prozession. Durch die Weihe der Palmzweige und Palmbesen will man sich Schutz und Segen ins Haus holen. Elisabeth Lengauer aus Baumgartenberg hat sich mit dem Thema Palmbesen auseinandergesetzt und möchte, dass das Wissen rund um diesen Brauch nicht verloren geht.

Palmkätzchen als Hauptbestandteil

Die Blüten der Salweide (auch „Weidenkätzchen“ oder „Palmkätzchen“ genannt) – gehören zu den ersten Blüten des Jahres. Sie dienen den Bienen als Futterquelle, sind aber auch Hauptbestandteil des Palmbesens. Der Schnitt der Palmkätzchen muss zum richtigen Zeitpunkt erfolgen. Da diese am Palmsonntag schon voll aufgeblüht sind und abfallen würden, werden die Weidenkätzchen schon im Jänner oder Februar geschnitten und dann bis zur Verwendung kühl – z. B. in einem Erdkeller – gelagert.

Einen ausführlichen Beitrag zum Thema Palmbesten gibt es in der Frühling-2021-Ausgabe von BRAUCHma!