Die Pandemie hat unser Leben gründlich über den Haufen geworfen. Kaum Veranstaltungen, kein Kino, kein Restaurant, kein Sport und keine Reisen. So wurde das schon vorher beliebte Garteln zum absoluten Volkssport. Nicht nur dort, wo es einen Garten gibt, sondern auch am Balkon, der Terrasse oder der Fensterbank. Biogärtner Karl Ploberger wurde in dieser Zeit mit Fragen überhäuft und er hat schließlich den Entschluss gefasst, seine Erfahrungen im Buch „Garteln geht überall!“ zusammenzufassen.

Der Trend ist nicht neu, denn auf Balkon, Terrasse und Flachdächern wurde schon immer gegärtnert. Ob in Kisten oder Blechdosen, ob in Töpfen oder großen Trögen – die Voraussetzungen sind ideal: viel Sonne und schon zeitig im Frühjahr Wärme. Denn die Mauern und Straßen schaffen ein mildes Klima, das auch noch bis in den späten Herbst hinein eine gute Ernte garantiert. Das Wichtigste aber ist der gute Boden. Und dabei sollte man nicht sparen. Qualitativ hochwerte Bio-Erde (wenn man den Sack öffnet, darf sie nicht „stinken“ oder schimmeln“) wird mit Biodünger (Hornspäne) vermischt und ab dem Pflanzen regelmäßig gegossen. Wer Regenwasser sammelt, tut 2 x Gutes: für die Geldtasche und für die Pflanzen – sie lieben das weiche, kalkfreie Wasser.

Welche Pflanzen besonders ideal für das Garteln in luftiger Höhe sind, erfahren Sie in der Frühlings-2021-Ausgabe von BRAUCHma!