Baumharze – oder: Das heilende Gold des Waldes: Bereits unsere naturverbundenen Ahnen und Urahnen wussten es: Baumharz – auch Pech genannt – hat eine gesundheitsfördernde und regenerierende Wirkung. Das „Blut der Bäume“ heilt nicht nur deren Wunden und schützt sie vor unerwünschten Eindringlingen, Krankheitserregern, Pilzen oder Feuchtigkeit, sondern kann auch dem Menschen helfen: Das klebrige Baumsekret wirkt wundheilend, antiviral, antibakteriell, entzündungshemmend und gegen Pilze.

Manfred Plaimer aus Waldneukirchen im Bezirk Steyr-Land sammelt Baumharze und reinigt sie für die Weiterverwendung. Er weiß um die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten des Pechs. Viel darüber hat der ehemalige Polizist, der seit 2020 in Ruhestand ist, schon in seiner Kindheit von seiner Großmutter gelernt. Sie war ein sogenanntes „Kräuterweibl“ und wusste allerhand, erzählt Manfred Plaimer schmunzelnd. Nach und nach hat er sein Wissen über Harze und Kräuter erweitert und gibt es mittlerweile auch in Workshops weiter.

Mehr über den Harzsammler Manfred Plaimer erfahren Sie in der Titelgeschichte der Herbst-2021-Ausgabe von BRAUCHma! Sie können das Magazin hier abonnieren!