Beim Goaßlschnalzen im Innviertel handelt es sich um gelebtes Brauchtum, das Ende der 1950er-Jahre beinahe der Modernisierung zum Opfer gefallen wäre. Doch wozu diente das Goaßlschnalzen ursprünglich? Früher, als noch mit Pferdefuhrwerken oder Ochsengespannen transportiert wurde, wurde es zur Verständigung benutzt, um unwegsames Gelände oder unübersichtliche Stellen gefahrlos passieren zu können. Mit der Zeit entstanden eigene Schnalzabfolgen, die zum Markenzeichen eines jeden Fuhrmanns wurden. Im Winter wurde die Goaßl von den Glocken abgelöst, aber sobald es im Frühling die Witterung erlaubte, begann man wieder zu schnalzen.

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