Im ganzen deutschsprachigen Raum ist es mittlerweile bekannt: das Sattlermuseum in Hofkirchen im Traunkreis. Es ist nicht nur ein Ausstellungsort, an dem es allerhand zu bestaunen gibt, sondern auch ein Treffpunkt für lederverarbeitende Berufe, eine Plattform für Kunsthandwerker und eine Seminarstätte.

Gegründet wurde das Museum im Jahr 2005 vom Hofkirchner Josef Wieser. Zumindest seit 1775 – mindestens acht Generationen – waren seine Vorfahren Sattler, erzählt er. Das elterliche Unternehmen war bis 1970 in Betrieb. Um die Erinnerungen für sich und seine Familie lebendig zu halten, wollte Wieser im Keller einen Schauraum einrichten und sammelte alles, was mit Sattlerei zu tun hatte. Es wurden so viele Objekte, Bücher und Dokumente, dass die Idee eines öffentlichen Museums entstand, das 2005 schließlich eröffnet wurde. Zunächst führte Josef Wieser das Museum alleine, seit 2013 wird es vom Verein „Freunde des Ö. Sattlermuseums“ – mit Josef Wieser als Obmann – geführt.

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