Während des Corona-Lockdowns war die „Volksmusikakademie in Bayern“ fast gänzlich verstummt. Ab und an gelangten Livestream-Konzerte aus dem „Schwarzen Bua“ an die Weltöffentlichkeit. Mit großem Aufwand und engagiertem professionellem Einsatz zahlreicher lokaler Akteure wurde so das Fähnchen der Musikschaffenden aus dem Bayerischen Wald hochgehalten. Doch an Seminare, Fortbildungstage und Ähnliches war vorerst nicht zu denken.

In vollem Galopp hatte die Pandemie die bestens gebuchte Volksmusikakademie getroffen und von einem auf den anderen Tag zum Schweigen verdonnert. Mitte Juni wagte man dann ein erstes Experiment: Dank eines ausgeklügelten Schutz- und Hygienekonzepts konnte man zur „2. Freyunger Zither-Akademie“ einladen. Und siehe da, der Versuch gelang, der Zuspruch war enorm – man musste sogar kurzfristig eine weitere Dozentin verpflichten. Die Musikanten juckte es gewaltig in den Fingern. Schnell war der Entschluss gefasst: Sollte es das Coronageschehen zulassen, würde die „Volksmusikakademie in Bayern“ im August wieder durchstarten. Gesagt, getan. Seit Anfang August tummeln sich – natürlich mit Abstand, Mund-Nasen-Schutz etc. – wieder die Musikanten zu ihren Probetagen in der Freyunger Akademie. Und grad schee is!

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